Akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005
DAR-Registrierungsnr. DAP-PL-3711.99
Manche biologische Spuren sind extremen Umwelteinflüssen ausgesetzt: chemische, biochemische, physikalische und mikrobielle Faktoren greifen dann auch die eigentlich sehr stabile DNA an. Je länger solche Faktoren ihre Wirkung ausüben können, desto mehr ist die DNA fragmentiert. Sie ist schließlich in so kleine Stücke zerlegt worden, dass die übliche DNA-Typisierungsmethode, also die Mikrosatellitenanalyse nur noch ausnahmsweise funktioniert. Für die meisten heute verwendeten Mikrosatelliten benötigt man nämlich DNA-Fragmente mit einer Länge von mehreren hundert Basenpaare. Spurproben mit einer stark geschädigten DNA-Struktur gehören vielleicht nicht zum Alltag der Ermittlungsbehörden, sind jedoch immer wieder die einzige potenzielle Hilfe zur Identifizierung eines Täters oder auch eines Tatopfers. Im Prinzip bieten sich hier drei unterschiedliche Lösungen an. Dies sind:.